Was heißt für dich authentisch sein? Sein Ding durchziehen? Sich nicht verbiegen? Integer sein? Echt sein? Du selbst sein? In diesem Blog geht es darum, was authentische Menschen ausmacht und wie du authentisch wirst oder bleibst.

1. Bleibe dir selbst treu

Es funktioniert nicht gut, wenn du versuchst, so zu sein, wie andere sind. Auch wenn so wärst. Es funktioniert schlichtweg nicht. Diese Lektion habe ich gelernt, als ich noch angestellt war. Als ich zum Principal befördert wurde, wurde mein Aufgabengebiet um die Akquise von Aufträgen erweitert. Akquise war zu diesem Zeitpunkt etwas, das ich aktiv nicht kannte und konnte. Ich hatte schreckliche Angst, dass ich darin nicht gut bin und sass eines Abends verzweifelt am Tisch. Mein Mann hat mich in den Arm genommen und gesagt: „Dein Chef akquiriert, wie dein Chef akquiriert und du akquirierst, wie du akquirierst„.

In diesem Satz war alles drin, was ich gebraucht hatte. Ich habe danach überlegt, worin ICH in der Zusammenarbeit mit Menschen gut bin oder wo meine Stärken in der Akquise liegen und habe danach gehandelt. Authentizität hat viel mit den eigenen Stärken und deren aktiven Einsatz zu tun. Du bist nicht für jede Firma oder jede Position der passende Deckel. Du kannst es nicht allen recht machen. Aber du kannst dafür sorgen, dass du dir selbst treu bleibst.

Fazit: Sei glaubwürdig – Menschen und Unternehmen suchen immer stärker das Echte!

2. Verlasse dich auf deine Intuition

Wir Menschen glauben gerne, dass wir so logisch und rational sind. Pustekuchen! Die Hirnforschung zeigt uns, dass wir viel intuitiver und emotionaler Handeln und Entscheiden, als wir immer glauben. Unser Unterbewusstsein nimmt Information wesentlich vielschichtiger auf als unser Gehirn und hat meistens auch die besseren Impulse. Die meisten Menschen haben wie ich diesen inneren Sensor und hören zu wenig darauf. Fast immer habe ich mich den letzten Jahren auf meine Intuition verlassen. Dort, wo ich es nicht getan habe, habe ich mich jedes Mal tierisch über mich selbst geärgert und mir die Frage gestellt, warum mein Kopf meine Intuition übersteuern durfte. Wenn du hier sich etwas tiefer hier einlesen willst, empfehle ich Ihnen das Buch „Think Limbic“ von Hans-Georg Häuser. Wann hast du das letzte Mal auf deine Intuition gehört?

Fazit: Deine Intuition nimmt viel mehr Dinge auf wie dein Verstand. Höre bitte darauf!

3. Arbeite nach deinen Werten

Es ist immer wieder erschreckend, wie wenig Menschen sich aktiv mit ihren Werten beschäftigen. Das, was den einzelnen Menschen antreibt und Grundmaxime seines Handelns sind. Auch du hast dir vermutlich im Laufe Ihrer Berufs- und Lebensjahre viel Wissen angeeignet, Newsletter abonniert und Bücher gelesen. Mir ging es so, dass ich total verwirrt war und meine Klarheit verloren hatte. Jeder wusste es noch besser und hatte die scheinbar noch bessere Idee oder noch mehr Wissen. Ich habe dann mein Wertesystem aufgeschrieben und überprüft, wo ich es bereits lebe und wo nicht. Alles, was ich tue, richte ich jetzt danach aus, ob ich mir morgen auch ohne Scham und im Einklang mit meinen Werten in den Spiegel schauen kann. Jeder Mensch sollte seine Werte wissen und leben. Kurze Frage am Rande: Kennst du dein Wertesystem und lebst du es?

Fazit: Wenn du dein Wertesystem kennst und danach handelst, kommt der Rest von selbst, weil du bist. 

4. Arbeite nach deinen Stärken

Niemand stellt dich aufgrund deiner Schwächen ein. Die meisten Firmen in Deutschland haben den Fokus in der Personalentwicklung leider immer noch zu sehr auf den Schwächen. Dabei wäre es wesentlich besser, wenn jeder nach seinen Stärken arbeiten würde. Wenn du den ganzen Tag mit dem verbringst, was du am besten kannst, hast du auch am meisten Spaß an der Arbeit. Oft wissen Menschen nicht, welche Stärken sie haben. Oder sie kennen ihre Stärken und setzen diese nicht gezielt an. Idealerweise solltest du 60-70 % Arbeitszeit mit deinen Stärken arbeiten. Kennst du deine Stärken? Und setzt du diese tagtäglich bewusst ein? Wenn nicht: Es gibt genügend Testverfahren, deine Stärken zu identifizieren oder Möglichkeiten deine Stärken im Unternehmen oder als Unternehmer aktiv zu zeigen.

Fazit: Liebe und lebe deine Stärken. Das ist für dich und auch für alle anderen wesentlich besser!

5. Gib Fehler zu

Wir sind Menschen und jeder Mensch macht einmal einen Fehler. Niemand erwartet von dir, dass du perfekt bist und alles sofort mit einer Fehlerquote von 0% schaffen. Allerdings erlebe ich noch IMMER (Achtung: wir haben mittlerweile das Jahr 2016), dass sich Menschen sehr schwer tun, einen Fehler zuzugeben. Das kann doch nicht wirklich so schwierig sein oder? Brechen da irgendwo Zacken aus der individuellen Krone heraus? Die Basis authentischen Verhaltens ist Ehrlichkeit im Umgang mit anderen Menschen. Und wenn dir ein Fehler unterlaufen ist, ist die Flucht nach vorne noch immer die beste und fairste Möglichkeit damit umzugehen.

Fazit: Ehrlichkeit zahlt sich auf lange Sicht immer aus!

6. Tue, was du sagst

Das ist die wichtigste Zutat für authentisches Handeln. Glaubwürdigkeit wird daran gemessen, ob du dich an die eigenen Vorgaben auch hältst oder ob du festgelegte Regeln für dich selbst sehr flexibel interpretierst. Halte deine Zusagen ein und handele genau so, wie du es vorher angekündigt hast. Der israelische Journalist hat dies einmal sehr schön beschrieben: Glaubwürdigkeit ist doch eine einfache Sache: Man sagt, was man tut und man tut, was man sagt.

Fazit: Wenn du Wasser predigst, dann trinke es bitte auch.

 

MUT-volle Grüße von
„ich lese immer gleichzeitig 3 Bücher“ Angélique Morio

 

 

Momo Akademie - Akademie

Melde dich jetzt für das Webinar an!

Deine Anmeldung war erfolgreich! Bitte schau in deinen E-Mails nach und bestätige deine Anmeldung!

Momo Akademie - Akademie

Melde dich jetzt für das Webinar an!

Deine Anmeldung war erfolgreich! Bitte schau in deinen E-Mails nach und bestätige deine Anmeldung!

Pin It on Pinterest